Der Dom ist der einzige Ort, wo du wirklich deine Ruhe hast.

  • 17. Januar 2017
Daniel ist gebürtiger Templiner und nach vielen Umzügen vor sieben Jahren endlich in Köln angekommen. Als Inhaber und Geschäftsführer des Chapmans erlebt er die Kölner Nachtschwärmer von ihrer buntesten Seite. Wieso Köln für ihn Zufriedenheit bedeutet, hat er uns bei einem Kölsch erzählt…

Hey Daniel, was gefällt dir an Köln?
Die Offenheit der Menschen. Die sind einfach komplett locker. Und das Wetter ist hier genauso schön wie in London (lacht).

Welches Erlebnis verbindest du mit Köln?
Meinen ersten Besuch in Köln. Ich bin mit der Bahn am Hauptbahnhof angekommen, rausgegangen und sah zuerst den Dom. Da habe ich mich direkt mal eine Stunde reingesetzt und von der Umgebung und den Menschen inspirieren lassen. Ich war von der gigantischen Bauweise, den riesigen Fenstern und der Ruhe total begeistert. Das ist ja mit einer der einzigen Orte hier in Köln, wo du wirklich deine Ruhe hast. Danach bin ich dann an den Rhein zur schönen Rheinpromenade. Ich mag die Altstadt und liebe das Friesenviertel.

Was hat dich und das Chapmans denn ins Friesenviertel getrieben?
Der Zufall. (Er lacht) Es war tatsächlich nur der Zufall. Wir haben lange, lange nach der geeigneten Location gesucht und nach fast zwei Jahren hier das alte „Ringbar“-Objekt gefunden. Daraus wurde dann das Chapmans. Wir waren erst ein bisschen skeptisch was das Publikum angeht. Aber jetzt nach einem Jahr hat sich herausgestellt, dass das Friesenviertel eines der schönsten Viertel ist, wenn man es einfach aus einer anderen Sichtweise sieht und die Ringe mal so ein bisschen ausgrenzt. Ein Jahr später fühlen wir uns hier pudelwohl und sind im Friesenviertel zuhause.

Wieso ist Köln schöner als Düsseldorf?
Ich habe da wahrscheinlich eine andere Meinung als der Urkölner, aber es ist die Offenheit, die Lockerheit der Menschen. Hier in Köln hat man das Gefühl, dass man willkommen ist. Man wird offen mit Arm und Herz empfangen. In Düsseldorf ist alles so ein bisschen oberflächlich und Möchtegern-Schickimicki. In Köln hast du auch trotz Regenwetters immer ein Stück Sonne.

Mit welchem Gefühl würdest du Köln beschreiben?
Zufriedenheit. Ich fühle Zufriedenheit, weil ich endlich angekommen bin. Durch meinen alten Job bin ich in sieben Jahren acht Mal umgezogen. Ich habe in Hamburg gelebt, in Bielefeld, Berlin, Hannover und Hamm. Wohne nun zum dritten Mal in Köln und fühle mich einfach endlich zuhause. Und das war auch beruflich für mich eine Bedingung. Ich wollte unbedingt wieder nach Köln. Hier fühl ich mich einfach wohl.

Welchen Ort verbindest du mit Köln?
Natürlich das Chapmans! Das ist seit einem Jahr mein Zuhause.