Die Kölner finden immer eine gemeinsame Sprache

  • 2. März 2017
Serhat ist 26 Jahre alt und wohnt in Köln Langel. Der gebürtige Kölner arbeitet als Wirtschaftsinformatiker und hilft nebenbei im Familienbetrieb, einem Obst- und Gemüsestand, im City-Center in Chorweiler aus. Im Interview verrät er, was er an Köln liebt.

Was bedeutet Köln für dich? 
Ich bin hier geboren und aufgewachsen. Ich habe meinen ganzen Freundeskreis und meine Familie in Köln. Ich bin hier zur Schule gegangen und habe hier studiert. Köln ist einfach meine Heimat!

Was für ein Gefühl verbindest du mit Köln? 
Mein Gefühl für Köln ist eigentlich unbeschreiblich. Köln ist eine lebhafte Stadt. Hier wohnen viele verschiedene Kulturen zusammen und kommen gut miteinander aus. Die Menschen sind einfach von Grund auf sehr freundlich und leben nicht nur neben- sondern wirklich auch miteinander. Durch meinen Beruf habe ich schon in einigen anderen Städten gearbeitet, aber dieses gut funktionierende Multikulturelle wie in Köln, habe ich noch nirgends erlebt. Ganz egal wie viele unterschiedliche Sprachen gesprochen werden, die Kölner finden eine gemeinsame Sprache! Meiner Meinung nach ist es schon besonders, dass das Zusammenleben so vieler verschiedener Kulturen so gut funktioniert.

Welcher Ort ist dein persönlicher Lieblingsort hier in Köln? 
Ein ganz besonderer Ort ist natürlich der Dom, aber auch die Innenstadt finde ich klasse. Und selbstverständlich die ganzen verschiedenen Veedel, wie das belgische Viertel oder der Grüngürtel. In Nippes und Ehrenfeld treffen zum Beispiel viele verschiedene Kulturen aufeinander, sich dort aufzuhalten finde ich grandios.

Was macht Köln für dich so besonders? 
Ich bin großer Effzeh-Fan. Die Leidenschaft für den Effzeh und die Verbundenheit der Fans ist in Köln einzigartig. Außerdem prägen das multikulturelle Zusammenleben und die geographische Struktur die Stadt. Köln ist für mich durch die Strukturierung der einzelnen Veedel und den Rhein optisch aufgeräumt. Die Dimensionen sind nicht so riesig, wie zum Beispiel in Berlin oder Hamburg – das ist angenehm! Und über die Infrastruktur können wir uns auch nicht beklagen.

Was ist typisch für den Alltag hier in Chorweiler, wo du arbeitest?
Da man hier im Alltagsgeschäft immer auf viele verschiedene Kulturen trifft, gibt es täglich amüsante Situationen. Man kennt hier ja auch schon einige Gesichter, sodass es auch öfter mal etwas zu lachen gibt. Es gibt immer Kunden, die gerne verhandeln wollen. In südländischen Kulturen ist das Verhandeln auf dem Basar schließlich normal. Manchmal mache ich aus Spaß mit, aber zwischendurch ist es auch ehrlich gesagt nervig, wenn die Kunden die Preise so herunter drücken wollen. Trotzdem muss ich doch immer wieder darüber schmunzeln. Die Leute, egal aus welchen Ländern, fühlen sich hier eben richtig zu Hause. So wie ich – Köln ist mein Zuhause!