Die Menschen hier sind warmherzig

  • 27. Februar 2017
Michael ist 55 Jahre alt, Gärtnerei-Meister und stammt ursprünglich aus dem Ruhrpott. Vor 16 Jahren zog es ihn dann aber ins Rheinland und seitdem fühlt er sich in Nippes zu Hause. Im Interview verrät er, warum er für immer in Köln bleiben möchte.

Was gefällt Ihnen an Köln?
Köln ist meiner Heimat, dem Ruhrpott, sehr ähnlich. Die Menschen hier sind echt und originell. Die Kölner kommen gut miteinander aus, egal wo du her kommst oder wie gebildet du bist, hier gehörst du dazu. Das finde ich großartig! Ich mag diese warmherzige Mentalität.

Was ist Ihr Lieblingsplatz in Köln?
Oh, da gibt es eigentlich viele! Ich finde den Stadtteil Nippes, dort wo ich lebe, besonders toll! Aber auch Rodenkirchen, das ist quasi die Rivera des Kölner Südens. Die Flora gehört ebenfalls zu meinen Lieblingsorten. Jedes einzelne Veedel hat seine speziellen Eigenarten, die es so einzigartig machen.

Was fällt Ihnen als erstes zu Köln ein?
Der Dom! Mal eine ganz außergewöhnliche Antwort, oder? (lacht) Und natürlich der Rhein!

Welches Gefühl verbinden Sie mit Köln?
Auch wenn ich aus dem Ruhrpott stamme, ist Köln für mich inzwischen meine Heimat! Ich kann es zwar nicht verleugnen, dass ich ursprünglich aus dem Ruhrpott stamme, aber wenn ich in Köln von der Autobahn herunterfahre und den Dom sehe, dann fühle ich mich zu Hause. Ich bin hier angekommen.

Warum sind Sie nach Köln gezogen? 
Dafür gab es viele Gründe, sodass ich es gar nicht an einer einzelnen Sache festmachen kann. Ich brauchte einfach eine Veränderung. Ich war als Student nie in einer anderen Stadt oder einem anderen Land und bin nie aus dem Ruhrpott heraus gekommen. Dazu kam noch der ein oder andere persönliche Grund, der meine Entscheidung vorangetrieben hat. Irgendwann dachte ich: „Komm, du musst einfach mal etwas anderes ausprobieren!“ Ich bin in Köln gelandet, habe hier einen Neuanfang gestartet und weiß jetzt, dass es eine großartige Entscheidung war!

Möchten Sie denn hier bleiben?
Ja! Also ich bin ehrlich, den Melaten-Friedhof kann ich mir als letzte Ruhestätte nicht leisten, da muss ich dann wohl zurück in den Ruhrpott, dort ist es günstiger! (lacht) Aber bis dahin … Ja, auf jeden Fall!