Die perfekte Party- und Studentenstadt

  • 5. März 2017
Max ist 24 Jahre alt, studiert Angewandte Psychologie und genießt das WG-Leben in vollen Zügen. Wenn er nicht gerade in Köln unterwegs ist, tourt er als Outdoor-Trainer durch den Süden des Landes. Zurück in der Domstadt kostet er ihre Vorzüge so gut es geht aus…

Geboren in Köln, als Kind und Jugendlicher deutschlandweit umgezogen, ist Max vor 3,5 Jahren zurück in seine Heimatstadt gekommen, wo er nun im Severinsviertel wohnt. Nach all den Erfahrungen, die er durch die vielen Wohnortwechsel und seine Tätigkeit als Erlebnispädagoge gemacht hat, kann Max die Besonderheit Kölns bestens begreifen: „In Köln kannst du jeden ansprechen, egal zu welcher Uhrzeit, ihn nach dem Weg oder der nächsten Party fragen und du bekommst immer eine ordentliche Antwort. Dich verarscht niemand. In Berlin beispielsweise sind alle zu cool, reden Englisch, obwohl es Deutsche sind, das ist doch unsympathisch. Runtergebrochen ist es die Offenheit der Leute, die Köln als Stadt besonders macht.“ Ein weiterer Vorteil Kölns gegenüber Berlin ist auch die schnelle und gute Erreichbarkeit von allem: „Ich bin in maximal 20 Minuten an allen relevanten Orten. Das ist super grandios.“ Allerdings muss man dafür architektonisch Abstriche machen, was aber der Geschichte geschuldet ist, weshalb Max dem ‚Mischmasch‘ der Stadt einiges abgewinnen kann.

Außerdem ist Köln eine ausgezeichnete Party- und Studentenstadt. Als großer Musikliebhaber kann Max für die kalte Jahreszeit die NICE-Partyreihe im Reineke Fuchs empfehlen, in warmen Sommernächten ist das Odonien mit seinem offenen Gelände die perfekte Location für einen standesgemäßen Abriss. Eine ruhige Alternative für einen gelungenen Sommerabend ist für Max das Rheinufer. Je nach Lust und Laune hängt er mit seiner Clique und Bierchen im Rheinauhafen ab, umgeben von der modernen Architektur der Kranhäuser und meist wenigen Menschen, oder etwas nördlicher, wenn es ein wenig mehr Trubel sein darf.

Einen besonderen Anteil an der Zufriedenheit mit Köln hat für den großen Menschenfreund die WG, in der er mit einer Mitbewohnerin und einem Mitbewohner lebt. Über die Zeit hat sie sich zu dem Treffpunkt eines immer größer werdenden Freundeskreises entwickelt, wo immer etwas los ist. Mit diesen gemeinsamen Momenten verbindet Max sehr viel Schönes, teilweise aber auch Skurriles, was zum Großteil an der Verrücktheit der Menschen liegt. „Das ist das WG-Leben, wie man es sich vorstellt und wie es sein soll“, schwärmt er.

Auf die Frage, was die Stadt denn so einzigartig mache, musste er nicht lange überlegen: „Köln ist unkompliziert. Auf die Leute bezogen. Auf die Wege bezogen. Auf die Möglichkeiten bezogen. Du kannst hier sogar Ski fahren! Jeder kann hier seinem Hobby nachkommen, das ist doch klasse.“