Es zieht mich immer wieder zurück nach Köln.

  • 14. Januar 2017
Monika ist 72 Jahre alt, Kauffrau und hat seit über 28 Jahren gemeinsam mit einer Freundin ihren eigenen kleinen Laden in Deutz. Was Köln für sie zu einer der liebenswertesten Städte Deutschlands macht, lest selbst:

Monika, was würden Sie als Ihre besonderste Eigenschaft bezeichnen?
Ich verkaufe sehr gerne und kann gut Sachen einpacken. Ich bin eine Einpackkünstlerin.

Warum mögen Sie Köln?
Weil es so eine bezaubernde Stadt ist! Hier gibt es den Dom, die Rheinpromenade, die Innenstadt, nette Menschen und dieses ganze Flair ist einfach was ganz Besonderes.

Warum mögen Sie Deutz?
Hier in Deutz sind so super nette Menschen, das kann man gar nicht anders sagen. Es ist außerdem sehr zentral, man ist schnell in der Innenstadt und auch schnell auf der Autobahn und kommt überall hin. Also zentraler und besser geht’s gar nicht. Und es gibt auch viel grün, den Rheinpark zum Beispiel. Hier findet man alles was das Herz begehrt, es ist einfach schön hier.

Was macht Köln für Sie besonders im Vergleich zu anderen Großstädten?
Allein den Kölner Dom zu sehen, egal woher man kommt und wo man sich in Köln befindet – da fühlt man sich direkt wohl. Das gehört einfach zu Köln dazu und macht die Stadt dadurch einzigartig. Und es ist Zuhause.

Welcher Ort macht Köln für Sie aus?
Deutz! Ganz klar. Das ist mein Lebensmittelpunkt. Wir haben hier unser Geschäft und das schon seit über 28 Jahren und allein dadurch ist es für uns hier wunderschön. Ansonsten ist aber auch Lindenthal ganz toll, da kommt auch mein Mann her und wir haben uns dort kennengelernt, allein deswegen gefällt es mir. Ich bin auch gerne hier am Rhein und im historischen Park in Deutz. Dafür engagieren wir uns auch ehrenamtlich ganz viel.

Was war bisher Ihr schönstes Erlebnis in Köln?
Oh, das war im letzten Jahr. Wir durften an Karneval beim Deutzer Zug auf dem Festwagen mitfahren. Ich musste schon die anderen Leute bremsen, dass sie nicht so viel von den Süßigkeiten direkt am Anfang werfen, damit wir auch noch was haben, wenn wir an unserem Geschäft vorbeifahren. Da habe ich die Sachen dann einfach vor den anderen versteckt und erst wieder rausgeholt, als wir bei uns am Laden waren. Das war zwar nur noch ein kleines bisschen, aber immerhin. Wir waren als Bauarbeiter verkleidet, das war ein ganz tolles Erlebnis, das wir so schnell sicher nicht vergessen werden!

Wenn Sie an Köln denken, was fällt Ihnen als erstes ein?
Mein Mann. Den habe ich hier in Köln kennengelernt, in Lindental am Weiher. Er war mit Freunden da und ich war auch mit einer Freundin unterwegs. Die jungen Männer haben uns angesprochen, so haben wir uns kennengelernt und man muss sagen, dass es Liebe auf den ersten Blick war. Ich war nur zu Besuch aus Essen, wir wohnten also für damalige Verhältnisse sehr weit auseinander. Und dann bin ich für meinen Mann, also der Liebe wegen, nach Köln gezogen. Das hat sich in jeder Hinsicht sehr gelohnt, schließlich haben wir 2015 noch unsere Goldene Hochzeit zusammen gefeiert.

Welches Gefühl verbinden Sie mit Köln?
Heimat. Ich komme immer wieder nach Köln zurück, völlig egal wo ich wohne. Es zieht mich immer wieder hierher, das soll schon was heißen. Mein Lebensmittelpunkt ist und bleibt Köln. Meine Freunde und Bekannten sind hier, ich habe hier noch Familie, also bin ich auch immer an Köln gebunden und das macht mich sehr glücklich.