Fußball verbindet die unterschiedlichsten Menschen

  • 29. März 2017
Kevin ist 24 Jahre alt, Polizeianwärter und leidenschaftlicher FC-Fan. Die Liebe zu seinem Verein ist für ihn wesentlicher Bestandteil, warum der gebürtige Kölner sich immer wieder auf seine Heimat freut - vor allem, wenn er mal länger außer Landes ist.

Ich bin in Köln, im wunderschönen Agnesviertel, geboren und aufgewachsen. Ich konnte also alle Vorteile der Stadt und der tollen Mentalität schon mein ganzes Leben lang voll und ganz ausnutzen und genießen! Zwischenzeitlich war ich für ein halbes Jahr in Argentinien, um mal die Welt zu sehen. Auch da habe ich viele tolle Sachen erlebt und gesehen, aber mir war schnell klar: ich freue mich schon wieder auf mein Zuhause und meine Heimat – Köln.

Ganz besonders liebe ich den Effzeh. Das erste Mal war ich mit sechs Jahren gemeinsam mit meinem Opa, meinem Onkel und meinem Vater im Stadion. Dieses Spiel werde ich niemals vergessen: Köln hat gegen den HSV gespielt und 3:0 gewonnen. Das Spiel war so ein tolles Ereignis für mich, weil ausgerechnet der Spieler (Toni Polster) den ich selbst auf meinem Trikot stehen hatte, ein Tor schoss und ich freute mich riesig. Seit diesem Tag gehe ich zu fast jedem Heimspiel, stehe immer mitten in der Kurve und lebe meine Leidenschaft zum Fußball vollkommen aus. Man kennt dort schon nach ein paar Spielen viele der anderen Fans, die um einen herumstehen, weil man ja auch immer ungefähr an derselben Stelle steht. Und wir alle freuen uns gemeinsam und leiden auch gemeinsam. Fußball ist eine ganz besondere und wichtige Liebe in meinem Leben und ich bin froh, dass auch diese zu Köln dazugehört!

Ich gehe auch immer gerne zu den öffentlichen Trainingseinheiten und bin so nah an meinen Lieblingsspielern dran, wie sonst selten. Immer wenn es möglich ist, frage ich die Spieler nach Autogrammen und Fotos. Das ist schon cool, da einfach beim Training zuschauen zu können und auch da findet man, allein durch die Liebe zum Effzeh, immer ganz schnell Leute, mit denen man ins Gespräch kommt. Fußball verbindet eben die unterschiedlichsten Menschen.