Jeder wird so genommen, wie er ist!

  • 18. Januar 2017
Andreas arbeitet seit 14 Jahren im Hähnchengrill in Köln-Nippes. Ursprünglich kommt er von der „Schäl Sick“, verbrachte aber schon sein halbes Leben in Nippes. Neben seinem Job im Grill-Imbiss steht er am Abend auch hinter dem Tresen einer Kneipe. Seine Liebe zu Köln wurde ihm in die Wiege gelegt…

Sie sind ein waschechter Kölner. Was lieben Sie an Ihrer Stadt?

Köln ist sehr multikulturell. Die Menschen hier gehen meistens freundlich miteinander um. Das ist heutzutage nicht mehr unbedingt selbstverständlich. Überhaupt ist der Kontakt zu anderen Menschen hier sehr einfach gestrickt. Das liegt auch daran, dass die Kölner sehr aufgeschlossen sind.

Sie arbeiten schon seit vielen Jahren in Nippes. Was gefällt Ihnen hier so besonders gut?

Nippes hat seinen ganz eigenen Charme. Hier gibt es noch viele kleine Geschäfte, Cafés, Bars und Essensmöglichkeiten. Es ist immer etwas los und du kannst hier viel erleben. Nippes, vor allem das sogenannte Floraplätzchen, ist für mich ein ganz besonderer Ort. Hier läuft für mich einfach vieles zusammen. Allein die Kneipe nebenan, in der ich arbeite, und der Grill hier. In dieser Ecke verbringe ich viel Zeit, habe viele Freunde und auch schon sehr viele nette Menschen getroffen und kennengelernt.

Was bedeutet Köln für Sie persönlich?

Köln ist einfach Heimat!

Was ist für Sie als gebürtiger Kölner typisch Kölsch?

Es gibt Sachen, die erlebst du einfach nur hier. Zum Beispiel stehst du an der Theke und es ist total egal ob du homosexuell, farbig oder weiß bist, ob du aus Köln kommst oder vom anderen Ende des Landes. Du kannst sofort ohne Probleme Anschluss finden und Spaß haben. Wenn du deine Ruhe haben willst, dann setzt du dich ins Eckchen und trinkst dein Bier für dich alleine, das kannst du auch haben. Es wird eigentlich immer spaßig und jeder wird so genommen, wie er ist. Das ist einfach toll und einzigartig!