Köln hat etwas Großstädtisches und etwas Dörfliches zugleich.

  • 21. Januar 2017
David lebt seit seiner Geburt in Köln. Der 24-jährige nennt den Stadtteil Nippes sein Zuhause, da das Viertel für ihn eine eigene Stadt in einer Stadt ist. Im Interview erzählt er von seiner Liebe zu Köln....

Was hat Nippes für besondere Eigenschaften? 
Nippes ist familiär und gemütlich, hat aber gleichzeitig alles, was eine Großstadt ausmacht. Es gibt viele Einkaufsmöglichkeiten, nette Cafés und man hat einen ausgezeichneten Nahverkehr – es wirkt schon fast wie eine eigene Stadt in der Stadt.

Welcher Ort macht Köln für dich besonders? 
Der Wilhelmsplatz mit seinem gemütlichen Markt im Herzen von Nippes.

Was ist dein bisher schönstes Ereignis in Köln gewesen? 
Der Alltag an sich ist bereits sehr schön. Ich mag zum Beispiel, dass sich hier die Kulturen vermischen und wir eine derart bunte Gesellschaft haben. Da fällt mir als erstes der Wochenmarkt am Wilhelmsplatz ein, dort ist quasi jeden Tag Markt. Das Coolste daran ist ein ganz bestimmter Kaffeekiosk, an dem es den besten Kaffee der Stadt gibt. Zumindest für mich – vielleicht liegt es aber auch nur am charmanten Flair, das einen dort umgibt.

Was macht Köln besser als andere Städte? 
Ich finde, Köln hat etwas Großstädtisches und etwas Dörfliches zugleich. Man hat selten das Gefühl wirklich in einer Großstadt zu leben, obwohl man all ihre Charakteristika genießt. Damit meine ich auch, dass man schnell von A nach B kommt und man ständig Leuten über den Weg läuft, die man kennt.

Wenn du an Köln denkst, was fällt dir als erstes ein?  
Das ist einfach: Heimat! Schließlich bin ich hier geboren und habe Zeit meines Lebens in dieser Stadt verbracht.

Welches Gefühl verbinden Sie mit Köln? 
Ebenfalls Heimat! Ich finde dieses Zwischending von „Schickeria“ auf der einen und „Proletariat“ auf der anderen Seite sehr sympathisch. Dass es auch ein bisschen „asozial“ ist, aber nicht ganz so kaputt wie zum Beispiel Berlin, macht für mich den Reiz aus.