Köln bedeutet für mich Freiheit

  • 12. Februar 2017
Für den Studenten Lucas ist eins klar: Fußball ist seine große Liebe. Doch auch an Köln hat er sein Herz verschenkt. Kombiniert man beides, dann kann es nur großartig werden. Uns hat er erzählt, dass sein Herz für den Effzeh schlägt – aber wehe der Heimatverein Gladbach ist der Gegner...

Der Kölner Effzeh ist bekannt wie ein bunter Hund, oder eher Geißbock. Die Rot-Weißen gehören zu Köln, wie der Rhein, der Dom und das Kölsch. Das findet auch Lucas. Der 24-Jährige kommt gebürtig auf Kleeve und wohnt seit August 2011 in der Domstadt. Er studiert Bauingenieurwesen an der TH Deutz und ist nicht nur vom Effzeh begeistert, sondern auch von der Stadt mit dem Dom.

Als er nach Köln zog entschied er sich für Rath: „Ich wohne in Rath, also glaube ich zumindest, denn das steht auf dem Parkscheinautomat,“ sagt er lachend. Man merkt sofort, dass Lucas ein sehr lockerer und witziger Zeitgenosse ist, der sich selbst auch gern mal auf den Arm nimmt. Er zog damals nach Rath, weil er keine andere Wohnung fand, dennoch fühlt er sich dort wohl: „Ich mag das Viertel sehr gerne. Es ist wirklich sehr zentral gelegen, sodass man überall schnell hingelangt.“

Schöne Erlebnisse verbindet er nicht nur mit dem Fußball, sondern auch mit den Menschen aus Köln. Die Kölner sind für ihn einmalig. Die Stadt hat ihn sofort mit offenen Armen empfangen und ihm gezeigt, was Lebensfreude bedeuten kann. Köln ist für ihn wie ein spannendes Fußballspiel: Die Stadt hat viele verschiedene Facetten, bietet viele Möglichkeiten und hat die Eigenschaft, Fans und Menschen zu begeistern. Doch das schönste Ereignis, das er in Köln erleben durfte, hat nichts mit Fußball zutun, sondern mit der ersten Begegnung mit dem Kölner Nachtleben: „Das schönste Erlebnis war eigentlich zu Anfang, als ich meine Freunde aus Kleeve zu mir nach Köln eingeladen hatte. Wir waren gemeinsam in Köln unterwegs und hatten wirklich riesigen Spaß.“

Für ihn ist der Zülpicher Platz der Ort aller Orte in Köln, denn hier kann man seiner Meinung nach am meisten erleben. Auch seine Freunde aus der Heimat haben Köln direkt ins Herz geschlossen. Nicht umsonst sagt er: „Köln ist für mich Freiheit! Hier kann man machen, was man will.“

Doch was ist, wenn der Effzeh mal gegen den Heimatverein Gladbach spielt? In diesem Fall wird es für den 24-Jährigen sehr kritisch. Da zählt dann nur eins: „Hoffentlich verlieren die gegen Gladbach“, sagt er und kann sich ein Lachen nicht verkneifen. Bei allen anderen Begegnungen hält er es natürlich immer mit den Geißböcken. Ist doch logisch!