Köln ist für mich schon jetzt Heimat!

  • 1. Februar 2017
Sina ist 25 Jahre alt und wohnt im Stadtteil Zollstock. Für ihr Studium an der Fachhochschule Fresenius im Mediapark ist sie nach Köln gezogen. Im Interview erzählt sie, warum sie sich so schnell in Köln einleben konnte…

Warum magst du Köln?
Das spezielle Stadt-Feeling finde ich einfach super. Ich bezeichne Köln immer als ein Dorf, weil die Menschen hier total offen sind und man das eher aus kleineren Gemeinden kennt. Auch wenn ich ursprünglich nicht von hier komme, fühle ich mich mittlerweile auch schon als Kölnerin.

Hatte es einen bestimmten Grund, warum du ausgerechnet nach Köln gezogen bist?
Ja, ich komme aus einer sehr ländlichen Gegend, aus dem Sauerland, und ich bin schon früher oft in meiner Freizeit nach Köln gefahren. Mich hat es hier eigentlich schon immer hingezogen. Nach meiner Ausbildung wollte ich studieren und hatte quasi freie Wahl, in welche Stadt es gehen soll – da musste ich natürlich nicht lange überlegen und habe mich für Köln entschieden, wo ich nun an der Fresenius bin.

Gibt es irgendwas, das dir am Mediapark gefällt?
Naja, zuerst verbinde ich mit dem Mediapark meine Uni, was gemischte Gefühle in mir auslöst (lacht). Aber abgesehen davon mag ich den Cinedom!

Was ist für dich persönlich das Besondere an Köln?
Die Innenstadt mit dem Dom, die zeichnet Köln eigentlich aus. Ich finde das Flair der Innenstadt mit den vielen Einkaufs- und Weggehmöglichkeiten toll und wie sie aufgebaut ist. In der City ist alles so gebündelt, man erreicht alles super schnell, was echt angenehm ist.

Was zeichnet die Menschen der Stadt aus?
Die Menschen hier sind offen, herzlich und humorvoll. Aber sie sind auch direkt, auf eine nette Art und Weise. Wenn man damit umgehen kann, fühlt man sich sehr schnell willkommen.

Wenn du an Köln denkst, was fällt dir als erstes ein?
Auch wenn das langweilig sein mag, es ist der Kölner Dom!

Welches Gefühl verbindest du mit Köln?
Köln ist für mich schon jetzt Heimat! Ich fühle mich hier geborgen und einfach sehr wohl. Damit hatte ich selbst nicht gerechnet, vor allem nicht, dass das so schnell möglich ist.

Was ist deiner Meinung nach bezeichnend für die Domstadt?
Man findet hier, egal woher man kommt, sehr schnell Anschluss. Dieses soziale Leben und besonders diese Vielfältigkeit, die Köln bietet, sind einfach typisch kölsch und einzigartig. Ich bin ja ganz alleine hierhin gezogen, habe aber alleine durch meine Arbeit im Krankenhaus – ich arbeite in der Gesundheits- und Krankenpflege – super viele Leute kennengelernt. Das ist mir im Gedächtnis hängengeblieben, denn das passiert einem nicht überall so schnell.