Köln war eine gute Entscheidung!

  • 8. Februar 2017
Lukas wohnt seit Anfang Oktober 2016 in Köln und hat für sein Studium seine Heimatstadt Münster verlassen. Der 19-Jährige studiert an der Fachhochschule des Mittelstands Eventmanagement und Entertainment und arbeitet nebenbei in Jacques Weindepot. Im Interview verrät er uns die Unterschiede zwischen Köln und seiner Heimatstadt und weshalb er seinen Umzug nach Köln nicht bereut...

Hey Lukas! In welchem Viertel wohnst du denn?
Ich wohne in Ensen, das ist knapp über Porz.

Hat Ensen eine besondere Eigenschaft für dich?
Ich muss gestehen, dass ich in Ensen kaum unterwegs bin. Ich gehe hier nur einkaufen, aber sonst unternehme ich hier nicht viel. Das Nötigste, was man zum Leben braucht, ist drumherum. Aber wenn ich etwas machen will, dann gehe ich in die Innenstadt.

Wieso lebst du denn dann in diesem Viertel?
Ich bin aus Münster hierher gezogen und habe für mein Studium eine Wohnung gesucht. Meine Mutter hat mir bei meiner Wohnungssuche geholfen. Die Wohnung in Ensen fand ich einfach schön und habe sie zum Glück schnell bekommen.

Was ist dein bisher schönstes Ereignis in Köln gewesen?
Hm.. Ein Grundschuldfreund, mit dem ich ungefähr fünf Jahre lang nichts mehr zu tun hatte, hat mich in Köln besucht. Das ist noch gar nicht so lang her. Wir haben gemeinsam die Stadt ein bisschen unsicher gemacht und sind gemeinsam ins Kino gegangen. Wir sind beide große Harry Potter Fans und zu dem Zeitpunkt lief der neue Spin-Off „Fantastische Tierwesen und wo man sie findet“. Es war also schnell klar, dass wir den gemeinsam anschauen werden. Dass er mich in Köln besucht hat und wir mal wieder was zusammen unternommen haben, war echt super!

Was macht Köln im Vergleich zu anderen deutschen Städten so besonders?
Köln ist ganz anders als meine Heimatstadt Münster, aber das finde ich auch irgendwie gut. Es ist größer und mit mehr Leben verbunden. Hier ist viel mehr los, sodass man immer irgendeine Veranstaltung findet, wo man hingehen kann und es findet sich auch immer irgendwer, der mitkommen will. Das finde ich super! In Münster ist alles ziemlich „kleinstädtisch“. Es ist zwar eine ziemlich schöne Stadt, aber es ist eben auch klein. Köln bietet als Großstadt privat und beruflich einfach viel mehr Möglichkeiten als die Heimat.

Wenn du an Köln denkst, was fällt dir als erstes ein?
Neben meiner Uni, denke ich sofort daran, dass Köln für alles und jeden offen ist und mich mit offenen Armen empfangen hat.

Welches Gefühl verbindest du mit Köln?
Den Reiz des Neuen und Unbekannten. Ich muss Köln immernoch erkunden. Es ist auf jeden Fall ein gutes Gefühl. Ich bin natürlich auch gerne in Münster und immer etwas traurig, wenn ich da wegfahren muss. Doch wenn ich dann wieder hier in Köln bin, denke ich mir: Das war eine gute Entscheidung herzuziehen und hier zu studieren.