Die Menschen machen Köln umso schöner!

  • 13. Februar 2017
Krisi ist 29 Jahre alt, wohnt seit 10 Jahren in Köln und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Frankfurt am Main. Fragt man ihn, was als "Immi" seine Heimat ist, fällt die Antwort deutlich aus: Ehrenfeld! Wieso, weshalb, warum? Das erfahrt ihr im Interview...

Wieso wohnst du in Ehrenfeld?
Weil es einfach zu meinem Zuhause geworden ist. Da kannst du immer etwas unternehmen. Das ist ein schönes Viertel, total offen und multikulturell. Es gibt genug Kneipen, Konzert- und Ausgehmöglichkeiten. Das ist einfach Heimat.

Woran denkst du, wenn du an Köln denkst?
An den Dom. An die Offenheit der Menschen und die Atmosphäre, die hier herrscht. Der typische Kölner ist super hilfsbereit. Du stehst an der Straßenecke, suchst nach dem Weg und musst nicht lange in der Karte suchen. Früher oder später läuft dir einer über den Weg und sagt dir wo du hinmusst.

Was ist für dich das kölsche Gefühl?
Ich glaube, dass ist das, was ich gerade schon mit Offenheit meinte. Also die Offenheit gegenüber anderen Menschen. Vielleicht ist es auch eher eine Haltung als ein Gefühl, aber es ist auf jeden Fall ein positives Gefühl, wenn man es dir entgegenbringt.

Was ist dir denn in Köln besonderes passiert?
Eine Menge! In zehn Jahren Köln passiert schließlich so einiges (lacht). Ich erzähle dir mal von einem verrückten Erlebnis. Nämlich, wenn man nach dem Feiern mit dem Türsteher seines Vertrauens vom Underground in einen benachbarten Kiosk geht und da noch bis in die Morgenstunden in so einem kleinen, dunklen Hinterräumchen den Abend ausklingen lässt. Das ist schon ein paar Jahre her, aber es ist eine lustige Erinnerung.

Was ist der Türsteher denn für ein Typ?
Naja, ein cooler Typ halt. Das ist schließlich der Türsteher unseres Vertrauens! Also man begrüßt sich mit Handschlag und hält Smalltalk. Auch wenn man ihn so mal auf der Venloer trifft, kann man sich mit ihm gut unterhalten. Doch weil er Kind und Kegel zu ernähren hat, ist er nun kein Türsteher mehr. Man kann ja schließlich nicht immer Türsteher sein. Aber der war echt cool.

Beschreibe Köln doch mal mit einem Wort.
Zuhause! Ich fühle mich hier einfach so wohl. Also städtebaulich nicht so… Der Dom ist halt da und zeigt für mich immer Zuhause an. Köln als Stadt ist jetzt nicht besonders schön, aber dafür machen es die Menschen umso schöner.