Mit dem Kölsch in der Hand in den Rhein gehechtet

  • 22. Februar 2017
David ist 2011 von Aachen nach Ehrenfeld gezogen. Der 27-Jährige studiert Biologie und Erdkunde auf Lehramt. Im Interview erzählt er uns, dass er Köln wegen der einzigartigen Menschen mag und auch schon mal eher unfreiwillig im Rhein baden war...

Welches Viertel gefällt Dir in Köln besonders gut?
Die Neustadt Süd, dieses Viertel passt genau zu Köln, weil es sehr vielfältig und multikulturell ist. Hier gibt es viele Bars, viele Menschen und viele Möglichkeiten auszugehen oder etwas leckeres essen zu gehen. Ich wohne zwar eigentlich in Ehrenfeld, könnte mir aber auch definitiv vorstellen hier zu wohnen.

Was ist Dein schönstes, schlimmstes oder vielleicht auch skurrilstes Erlebnis in Köln gewesen?
Ich habe einmal einen Grill im Rhein versenkt und bin hinterher gehechtet, mit einem Kölsch in der Hand, weil ich es nicht fallen lassen wollte. Das war ein skurriles Erlebnis! Das schönste Erlebnis war mein erstes Mal Karneval hier, weil mich das einfach super „geflasht“ hat. Auch wenn mir da jemand auf die Füße gekotzt hat.

Was macht Köln für Dich so besonders?
Die Menschen sind sehr offen und herzlich. Es gibt kaum einen Abend, an dem ich sage: Okay, es gibt irgendwie Stress. Klar, manchmal gab es auch mal Stress bei mir, aber Köln ist sehr offen, weltoffen. Eigentlich so wie ich, deshalb fühl ich mich auch so wohl hier. Und Köln bietet sehr viele Möglichkeiten sich zu entfalten.

Wenn Du an Köln denkst, was fällt Dir als erstes ein?
Als erstes der Dom! Im Mittelpunkt stehen für mich aber eigentlich die netten Leute.

Welcher Ort macht Köln für Sie aus?
Symbolisch für Köln ist die Zülpicher Straße, aber auch die ganzen Veedel an sich. Jedes Viertel hat seine eigenen Besonderheiten. Die Kiosk-Kultur in Köln ist mega! Man bekommt zu jeder Uhrzeit einen Döner und kann immer irgendwo ein Bierchen trinken. Es wird nie langweilig, hier ist immer alles sehr lebendig.

Welches Gefühl verbinden Sie mit Köln?
Liebe.