Zu Köln gehört ein gutes Mettbrötchen, unsere Brauhäuser und der FC.

  • 20. Februar 2017
Vanessa ist 24 Jahre alt, studiert nachhaltiges Design mit dem Schwerpunkt Kommunikationsdesign in Ehrenfeld und arbeitet nebenbei in den Köln Arcaden im Fan-Shop des Effzeh. Wie ihre bayrischen Freunde Köln finden und was für Außenstehende skurril sein mag, erzählt sie uns im Interview.

Warum magst du Köln?
Ich finde, dass Köln viele Facetten hat – sei es architektonisch oder auch von den Menschen her. Hier ist wirklich von allem etwas dabei. Die Menschen sind hier sehr herzlich und offen, sodass man sich immer direkt wohl fühlt, egal wo man hingeht.

Warum magst du die Schäl Sick?
Also ich glaube, jedes Viertel in Köln hat so seinen ganz eigenen Charme. Da kann man kaum sagen, dass das eine besser ist als das andere und vor allem sollte man auch kein Veedel abwerten. Grundsätzlich mag ich an der Schäl Sick, dass man so schnell im Bergischen Land ist.

Was macht Köln für dich im Vergleich zu anderen Großstädten so besonders?
Köln wird als großes Ganzes gesehen, von außen und auch von sich selber. Da gibt es keine großen Abgrenzungen zu den äußeren Bezirken. Bei uns gibt es stadtübergreifend eine große Toleranz und Offenheit.

Welcher Ort macht Köln für dich aus?
Ich bin gerne unten am Rhein, aber natürlich auf der Schäl Sick. Da hab ich alle wichtigen Dinge Kölns im Blick. Und was ich auch ganz besonders mag, ist der Blick aus dem Flugzeug. Wenn man aus dem Urlaub kommt, auf Köln zufliegt, über das Stadion, auf den Dom zu, das ist schon immer ein tolles Heimatsgefühl.

Was war bisher dein skurrilstes Erlebnis hier in Köln?
Ich glaube tatsächlich, wenn man hier aufgewachsen ist, nimmt man viele Situationen gar nicht mehr als so skurril wahr. Zum Beispiel, dass man sich in Köln meistens ganz automatisch duzt. Für andere, außenstehende Leute mag das vielleicht etwas befremdlich sein. Oder als Freunde aus München an Karneval zu Besuch waren: Meine Freunde fanden es super skurril, dass die „Toilettenfrau“ im Brauhaus Geld für die Benutzung wollte. Sie meinten, dass es sowas in ganz Bayern nicht gäbe. Für mich war das natürlich selbstverständlich.

Wenn du an Köln denkst, was fällt dir da als erstes ein?
Der Dom und Kölsch – sowohl die Sprache als auch das Getränk. Ein gutes Mettbrötchen, unsere Brauhäuser und der FC.

Welches Gefühl verbindest du mit Köln?
Heimat!